Arendsee
In der seenarmen Altmark hat sich das von herrlichen Wäldern umsäumte Gewässer in jüngster Zeit zu einem Geheimtip für Urlauber und Erholungssuchende entwickelt. Mit seiner Fülle von Freizeitangeboten erfreut sich der See am Rande der gleichnamigen Stadt zunehmender Beliebtheit in der Region zwischen Wittenberge und Braunschweig. Der Arendsee gehört zu den seltenen Einbruchseen, dem unterirdische Erdfälle seine heutigen Ausmaße von 3,2 km Länge und 2,1 km Breite sowie einer Tiefe von durchschnittlich fast 30 m, maximal 52 m, gaben. Die „Perle der Altmark” bietet große Freiräume zur Ausübung des Wassersports wie Segeln, Surfen, Rudern, Tauchen und Schwimmen sowie Angeln in dem fischreichen und vor allem sehr sauberen Gewässer. Seit 1976 sorgt eine Tiefenwasserableitung für größte Reinheit. Die „Queen Arendsee”, ein modern ausgestatteter Raddampfer im Stil eines Mississippi-Shuffle-Bootes, lädt zu Rundfahrten ein. Vom Wasser aus erschließt sich die idyllische Uferlandschaftauf besondere Weise. Die nahe Lage des Sees zur einstigen innerdeutschen Grenze und das damit verbundene Verbot, das Nordufer zu betreten, hat der Landschaft ihren Reiz von Unberührtheit bewahrt, wo viele seltene Pflanzen- und Tierarten heimisch sind. Der kleine Luftkurort Arendsee mit seinen vielen hübschen Fachwerkhauschen und Gasthäusern bietet dem Urlauber Unterkünfte in Hotels, Pensionen, Ferienhäusern oder auf Campingplätzen.
Sehenswürdigkeiten: Am schönsten Platz des Sees erhebt sich die Ruine des ehemaligen Benediktiner-Nonnenklosters, terrassenförmig ansteigend zur Klosterkirche (1184-1210). Das Klosterhospital beherbergt das Heimatmuseum.